Wie Dankbarkeit dein Leben verändert

image_pdfimage_print

Oftmals ist uns nicht bewusst wie glücklich wir uns eigentlich schätzen dürfen. Ich war sehr viel am Jammern wegen Kleinigkeiten und konzentrierte mich dadurch nur auf die negativen Dinge. Ich fragte mich ob Glück nur eine Frage der Wahrnehmung sein konnte? Deshalb unternahm ich ein Experiment: 21 Tage Dankbarkeit üben. Dabei habe ich mir mindestens 3 Erlebnisse oder Erinnerungen pro Tag ins Gedächtnis gerufen die für mich wertvoll waren. Das ist mein Erfahrungsbericht darüber, wie Dankbarkeit im Alltag auch für dich ein erfüllteres Leben schaffen kann. Im Eingangsbild siehst du mich bei einem dieser besonderen Momente während der 21 Tage. So schnell werde ich nicht vergessen, wie mich eine Herde Jungkühe mit ihren rauhen, langen Zungen abgeschleckt haben. 🙂

 

Wusstest du, dass man in 21 Tagen also 3 Wochen ein neues Verhaltensmuster im Kopf verankern kann?
So lange brauchst du damit etwas Neues für dich in Routine übergeht.

 

 

Wie dankbar bist du?


Als Mensch mit einer hauptsächlich sitzenden Tätigkeit tragen dich deine beiden Füße 1500 Schritte pro Tag durchs Leben. In der selben Zeit macht deine Lunge circa 20.000 Atemzüge und versorgt dich dadurch mit Sauerstoff. Dein Herz schlägt etwa 100.000 mal pro Tag und und lässt dadurch 10.000 Liter Blut durch deinen Körper strömen.

Es ist einmal Zeit danke zu sagen, dafür dass du gesund bist und für so vieles mehr!

 

 

trauben

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens. - Jean-Baptiste Massillon

 

 

Ändere deinen Blickwinkel


Dinge die wir als selbstverständlich betrachten sind für andere Menschen ein großer Grund zur Dankbarkeit. Als ich im Auslandssemester einige Tage ohne warmes Wasser und ohne Heizung leben musste, mitten im Winter und mit drei Metern Schnee vor der Türe, war ich erstens sehr dankbar über meine warme Bettdecke und zweitens auch heilfroh als diese Zeit vorbei war. Wenn uns etwas genommen wird merken wir erst wie glücklich wir uns schätzen dürfen.

 

 

Dankbarkeit ist eine Frage des Trainings


Dankbarkeit kannst du trainieren und sie beginnt schon bei den kleinen Dingen. Du kannst dafür ein Dankbarkeitstagebuch beginnen, in das du jeden Tag drei Dinge schreibst die für dich wertvoll waren im Allgemeinen oder an diesem speziellen Tag. Ich habe meine Dankbarkeitschallenge öffentlich gemacht, dafür habe ich 21 Tage lang ein Bild auf Instagram gepostet und eine Sache beschrieben die mich glücklich macht.

Hier ein paar Beispiele für dein Dankbarkeitstagebuch:

  • Ich bin froh dass der Bäcker schon um drei Uhr mit seiner Arbeit begonnen hat, sonst könnte ich mir heute morgen keine frischen Brötchen abholen und genießen.
  • Ich bin dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf haben darf.
  • Ich bin dankbar, dass ich in Sichheit bin und in keiner Kriegsregion leben muss.

    Du siehst dabei musst du nicht nur dankbar sein für Materielles. Besonders die nichtmateriellen Dinge sind viel schwieriger zu erlangen und zu behalten, so wie zum Beispiel eine gute Freundschaft oder eine liebevolle Partnerschaft.

    Auszüge aus meinem Instagram-Dankbarkeits-Tagebuch


 

 

Finde 3 Gründe täglich für die du dankbar bist


Nach meinem Experiment fühle ich mich erfrischter und klarer im Kopf, das ständige kreisen um Sorgen vernebelte mir zunehmend meine Wahrnehmung, mit Dankbarkeit habe ich dem entgegengewirkt und Bewusstsein für die schönen Dinge im Leben geschaffen. 21 Tage gute Gefühle hervorzurufen war ein schönes Erlebnis, das mich gestärkt hat, deshalb möchte ich unbedingt weiter machen damit!

Natürlich wird niemals nur Positves in deinem Leben vorherrschen aber mit dieser Übung schaffst du einen Ausgleich zu den schlechten Momenten. Dankbarkeit liefert dir gute Gefühle, und verbessert deine Stimmung oftmals in nur wenigen Minuten. Versuche auch du deinen Kopf auf Glück zu programmieren und rufe dir immer wieder ins Bewusstsein für was du dankbar sein kannst!

Alles Liebe, deine
Unterschrift

 

 

 

 

 

 

author-avatar

Sandra ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei helfen sich selbst zu heilen.

6 Replies to "Wie Dankbarkeit dein Leben verändert"

  • comment-avatar
    Ramona 8. November 2016 (10:44)

    Ich schreibe nun auch schon seit einigen Wochen mein Dankbarkeitstagebuch. Leider schaffe ich es nicht jeden Tag etwas einzutragen bzw. denke oft gar nicht daran. Aber insgesamt hat das kleine Büchlein schon heftig mein Denken verändert. Wenn mir tagsüber oder unterwegs etwas Schönes passiert, denke ich sofort daran, wie dankbar ich für dieses Erlebnis sein kann. Auch wenn es nur etwas total banales ist 🙂 man wird eindeutig glücklicher 🙂

    • comment-avatar
      Sandra 8. November 2016 (14:35)

      Hi Princess Pietsch,

      voll schön. Ja, es ist so wichtig, auch für die kleinen Dinge dankbar zu sein! Danke für das teilen deiner Geschichte!

  • comment-avatar
    Jasmin 19. November 2016 (19:26)

    Hallo Sandra,

    ich gebe Dir vollkommen recht. Dankbarkeit verändert unser Leben. Aber auch Vergebung gehört dazu, wenn wir vollkommen glücklich sein wollen. Alte Verletzungen hindern uns daran unbeschwert zu sein. Um solche Kränkungen los zu werden und damit abschließen zu können, ist das hawaiianische Ho’oponopono bestens geeignet. Einfach an die Person denken, die unangenehme Erinnerungen auslöst und die Sätze „Ich vergebe dir, ich danke dir, ich liebe dich, ich lasse los (wenn man denjenigen nicht mehr in seinem Leben haben möchte) sprechen und darüber meditieren oder einfach nur zur Ruhe kommen und dies mit ernster Absicht tun. Liebe Grüße Jasmin

    • comment-avatar
      Sandra 19. November 2016 (20:50)

      Hallo liebe Jasmin,

      danke für diesen wertvollen Tipp! Ich meditiere auch regelmäßig, es tut so gut loszulassen vom Alltagsstress und von allem anderen das einen belastet. Das hawaiianische Ho’oponopono kannte ich noch gar nicht aber werde das in Zukunft mal ausprobieren.
      Namasté, Sandra

  • comment-avatar
    Lara 5. Dezember 2016 (14:16)

    Hi Sandra,

    Du hast ja so recht, man sollte einfach mal Dankbar sein, dass man überhaupt leben darf. Das man das Wettrennen gewonnen hat! 😉

    Gruß Lara Leggings

    • comment-avatar
      Sandra 6. Dezember 2016 (11:44)

      Freut mich, dass dir mein Artikel gefallen hat Lara 🙂
      Alles Liebe dir! Sandra

Leave a reply

Your email address will not be published.

CommentLuv badge