Wie lebt eigentlich ein Buddhist?

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Da ich immer wieder auf der Suche nach Praktiken bin, die mein Leben bereichern habe ich letztes Jahr mit dem Yoga begonnen und bin bis heute mit Begeisterung dabei geblieben. Fängt man einmal an sich mit der spirituellen Kultur Indiens auseinanderzusetzen kommt man am Buddhismus nicht vorbei. Als völliger Anfänger in diesem Gebiet suchte ich ein Buch, das die Essenz dieser Lebensweise kurz und knapp erklärt. Meinen wunderbaren Fund möchte ich heute mit dir teilen. In „Der kleine Alltags-Buddhist“  beschreibt die Autorin Maren Schneider die Wurzeln des Buddhismus und wie man mit dem achtfachen Pfad den Weg Buddhas beschreiten kann.

 

 

Die Fähigkeit, im Frieden mit anderen Menschen und mit der Welt zu leben, hängt sehr weitgehend von der Fähigkeit ab, im Frieden mit sich selbst zu leben. - Thich Nhat Hanh

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Ich möchte dir ein paar kurze Einblicke in jeden der acht Punkten geben. So kannst du besser für dich herausfinden, ob sich der Kauf des Buches lohnt.

 

1. Rechte Erkenntnis


Anstatt unser Leid zu vermehren sollten wir üben damit besser umzugehen. Wir können lernen unsere Situation richtig einzuschätzen, manchmal ist nur ein Perspektivwechsel nötig, manchmal auch lebensverändernde Maßnahmen um wieder in Balance zu kommen. Dazu müssen wir bereit sein uns die Zeit zu nehmen unser Leben zu analysieren und das ganz nüchtern und ehrlich. Die eigene Wahrnehmung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

 

2. Rechte Gesinnung


Es geht hier um das Wissen von Vergänglichkeit und Karma, Entsagung und Gelassenheit. Wenn du lernst loszulassen, gelangt Schlechtes aus deinem Leben heraus und Gutes findet seinen Platz darin. Hier zeigt sich dir ein Weg aus den täglichen Dramen heraus. Wenn man versteht, dass alles ist im Fluss ist und somit vergänglich, begreift man die schönen Momente zu genießen und die schlechten Phasen besser durchzustehen.

 

3. Rechte Rede


Worte können Freude sowie Leid bei uns und unserem Gegenüber erzeugen. Im Grunde erklärt dieses Zitat alles:

„Mögen deine Worte passend und mäßig sein, klar und angenehm, in leisem und ruhigem Tonfall gesprochen, und mögen sie weder Hass noch Begierde zum Ausdruck bringen.“ - Shantideva

 

4. Rechte Handlung


Denken und Handeln sind fest miteinander verbunden. Wir sollen weder uns selbst noch anderen mit unseren Taten Leid zufügen. Das gilt für alle Lebewesen, auch für die kleine Ameise die dich vielleicht gerade beim Autofahren nervt. Verstärke die heilsamen Taten in deinem Leben und gewinne dadurch an Liebe, Mitgefühl und Großzügigkeit. Du kannst beispielsweise anderen Menschen Schutz, Pflege, Bildung, Essen oder Entlastung zukommen lassen. Mit der rechten Handlung entwickelst du deine innere Stärke weiter und wirst zu einem Glücksbringer für deine Mitmenschen.

 

5. Rechter Lebenserwerb


Auch im Berufsleben gilt es anderen keinen Schaden zuzufügen. Im Buddhismus gibt es sogenannte heilsame Berufe und unheilsame. Unheilsam ist beispielsweise der Handel mit Waffen, Lebewesen, Fleisch, Fisch sowie Drogen und Gift. Auch Wettspiele und Glückspiele sind unheilsam. Heilsame Berufe sind beispielsweise: Arzt, Altenpfleger, Apotheker, Sanitäter, Ausbilder, Lehrer, Kindergärtner, Förster, Polizeibeamter und alle anderen Berufe die bei denen wir unseren Planeten schützen und unsere Mitmenschen unterstützen. Wenn es dein Beruf vielleicht nicht ganz in die Sparte heilsam geschafft hat, kannst du dich auch ehrenamtlich in deiner Freizeit engagieren.

 

6. Rechte Anstrengung


Dir werden immer wieder Situationen begegenen in denen es dir schwer fallen wird nach den buddhistischen Weisungen zu leben. Dennoch kannst du immer wieder mit Ausdauer und Selbstkontrolle auf den Weg Buddhas zurück gelangen. Nimm Störgefühle wie Zorn, Hass, Wut, Begierde und Ablehnung wahr. Lasse sie nicht ausufern, sondern lerne sie zu beruhigen.

 

7. Rechte Achtsamkeit


Kennst du das auch? Immer wieder schweifen deine Gedanken in die Vergangenheit oder in die Zukunft ab, dabei findet das Leben nur im Hier und Jetzt statt. Natürlich ist es unmöglich jeden Moment achtsam zu verbringen. Versuche beim nächsten Mal wenn du dich beim sinnlosen Grübeln ertappst, dich selbst wieder in die Achtsamkeit zurückzuführen. Die kleinen Übungsaufgaben am Ende des Kapitels werden dir dabei helfen.

 

8. Rechte Sammlung


Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind wir nicht multitaskingfähig, versuchen wir dennoch viele Dinge gleichzeitig zu erledigen und unsere Aufmerksamkeit in mehrere Teile zu splitten, werden wir schnell feststellen das wir uns auf gar nichts mehr richtig konzentrieren können. In diesem Kapitel geht es darum, den Alltag achtsam und bewusst zu gestalten und den Geist auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Autorin gibt Meditationsbeispiele, die dir bei der Umsetzung helfen werden.


 

Wenn dich die Lehre Buddhas näher interessiert, kann ich dir nur empfehlen mit dem Alltags-Buddhisten zu starten.
Das Schöne: Für deine Studien im Buddhismus musst du weder die Religion wechseln noch Kirchensteuer zahlen.

 

Unterschätze niemals die kleine gute Tat indem du glaubst, sie würde nicht viel helfen. Denn Wassertropfen können einer nach dem anderen im Laufe der Zeit selbst einen grossen Topf anfüllen. - Patrul Rinpoche

 

 

Willst du auch wissen wie ein Buddhist seinen Alltag gestaltet?
Dann ist das hier dein Wegbegleiter!

Buch: Der kleine Alltags-Buddhist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Buch

Viel Spaß beim Entdecken deiner neuen Spiritualität!
Deine,

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Sandra ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei helfen sich selbst zu heilen.

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