Karotten-Krautsalat mit Tofu Bacon – Ein Salat der ganzjährig Saison hat!

Auf der ganzen Welt sind die Deutschen für ihre Krautliebe bekannt, auch ich bin mit diesem vielfältig einsetzbaren und gesunden Lebensmittel aufgewachsen. Gerade bei Grillabenden und auf Volksfesten ist ein guter Krautsalat einfach nicht wegzudenken! In dieser Kochanleitung erfährst du wie du das traditionelle Rezept mit den Speckwürfeln auch wunderbar vegan kochen kannst und dabei voll auf deinen Geschmack kommst.


Zutaten

für 8 kleine Portionen

Karotten
400 Gramm
Rotkohl 1/2 Kopf
Schalotten 2 Stk.
Für das Dressing:
Kreuzkümmel 1/2 TL
Pfeffer 1 TL
natürliches Meer-/oder Steinsalz
1
 TL
Dijonsenf 1 TL
Extra natives Olivenöl 6 EL
Apfelessig 4 EL
Reissirup 1 EL
Wasser 50 ml
Für den Tofu-Bacon:
Räuchertofu (z.B. von Alnatura) 200 Gramm
Sojasoße Tamari (ohne Weizen) 2 EL
Pflanzenfett zum Anbraten (Alsan)  1 EL
Salatblätter zum Dekorieren nach Belieben


Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Ziehzeit: mindestens 2 Std.
Zubehör: Hobel, Raspel, Messer, Brett, Salatschüssel, Pfanne


Anleitung


1.
Wasche und schäle die Karotten, rasple sie klein, hoble den Rotkohl in feine Streifen, schneide die Scharlotten in kleine Würfel und füge alles zusammen in eine Salatschüssel.

2.
Für das Dressing: Mische Wasser, Olivenöl, Essig, Kreuzkümmel, Reissirup, Senf, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette. Dafür nehme ich gerne ein Glas oder einen extra Dressing-Shaker wie den von Lurch.  Mische das Dressing mit dem Salat und lasse das Ganze mindestens 2 Stunden gut durchziehen, dadruch wird das Kraut auch sehr viel weicher und für Rohkostneulinge bekömmlicher.

3.
Schneide den Räuchertofu in ungefähr fingerkuppengroße Quader, erhitze Pflanzenfett (Alsan) in der Pfanne und brate die „Speckwürfel“ bis sie leicht knusprig sind und viel Wasser verloren haben. Lösche sie dann mit einem Schuß Sojasoße ab (Tamari) und lasse die Soße bei geringer Hitze mit den Würfeln verschmelzen.

4.
Schmecke vor dem Servieren noch einmal ab ob dir Salz oder ein anderer Geschmack fehlt und serviere den Salat mit dem frischangebratenem Tofu-Bacon.

 

Krautsalat mit Tofu-Bacon


Ein knackiger Krautsalat der der ganzjährig Saison hat…

Der Rotkohl hat seine Haupterntesaison im Herbst, kann aber sehr lange gelagert werden und ist deshalb durchgängig als regional angebautes Produkt erhältlich. Verschiedene Möhrensorten haben unterschiedliche Erntezeitpunkte und lassen sich auch etwas lagern, im Winter – wenn es zu Engpässen im Supermarktregal kommt – werden auch Möhren aus Frankreich, Spanien oder den Niederlanden importiert. Wer wirklich nur saisonal und regional essen möchte, der muss vor dem Kauf die Herkunftsbeschreibung genau unter die Lupe nehmen.


Karotten
Beta-Carotin– Menschen die sich carotinoidreich ernähren haben ein geringeres Risiko an Krebs zu erkranken
Vitamin A – gut für die Sehkraft

Rotkraut /Blaukraut / Rotkohl
hohe Dosen an Vitamin K – kontrolliert die Blutgerinnung und aktiviert die Knochenbildung
hohe Dosen an Vitamin C – gut für dein Immunsystem
Balaststoffe – machen lange satt und halten die Verdauung auf Trab

Gewürze
Meer- / Steinsalz enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente
Kreuzkümmel – hilft bei der Verdauung und reduziert Bluthochdruck

Extra natives Olivenöl
Omega-6-Fettsäuren –
sind essentielle Fettsäuren die dem Körper unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden muss, da er sie nicht von selbst produzieren kann. Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für das Wachstum, zur Wundheilung oder zur Infektionsabwehr. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass auch genügend Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden. (Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrungszufuhr sollte nicht über 5:1 liegen)

Reissirup (hat einen niedrigen glykämischen Index)
Natürliche Süße – hebt den Insulinspiegel nur geringfügig an und ist somit auch für Diabetiker geeignet

 


Guten Appetit,
Unterschrift

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Sandra ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Seit 2017 ist sie Studentin der Akademie der Naturheilkunde und lässt sich zur Fachberatin für holistische Gesundheit ausbilden.

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